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Aquarienpflanzen und Aquarienzubehör

Wasserpflanzen Aquariumpflanzendünger Wasseraufbereitung Aquariumeinrichtung Aquarientechnik
Wasserdünger/Aquariumdünger Bodengrunddünger Kohlenstoffdüngung

Aquariumpflanzendünger

Grundsätzliches zur Düngung von Wasserpflanzen

Alle Wasserpflanzen, nicht nur die anspruchsvollen Sorten, brauchen für ein gesundes Wachstum in einem Aquarium die notwendigen Nährstoffe entweder im Bodengrund oder im umgebenden Wasser. Wichtig ist, dass die Nährstoffe ständig und im kompletten Umfang für die Pflanzen verfügbar sind und keine strukturellen oder temporären Lücken entstehen. Fehlt auch nur ein einziger der essentiellen (= notwendigen) Nährstoffe, so kann das Wachstum der Pflanzen stagnieren oder sogar ganz aufhören.

Lücken bei den notwendigen Nährstoffen können in den relativ kleinen Lebensräumen eines Aquariums außerordentlich rasch entstehen, weil die Nährstoffe entweder von den Pflanzen voll verbraucht worden sind, oder weil sie durch (wasser-)chemische Reaktionen nicht mehr pflanzenverfügbar sind (z.B. Ausfällung von Eisen durch Oxidation).

Leider zeigen sich die Symptome der Nährstofflücken nur mit zeitlicher Verzögerung. Um die pflanzenschädlichen Nährstofflücken wieder zu schließen oder besser gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte man in möglichst regelmäßigen Abständen geeignete Dünger in das Aquarium geben. Der Idealfall wäre natürlich, wenn die Nachlieferung kontinuierlich und parallel zum Verbrauch erfolgen könnte.

Dabei sind Überdüngungen oder zu große Schwankungen der Düngerkonzentration zu vermeiden, da einige Pflanzen sehr empfindlich darauf reagieren können. (Geeignete Hilfsmittel für die Dosierung findet man unter
Dosierhilfen.)

Wasserdünger (Aquariumdünger)

Die meisten Aquariumpflanzen sind in der Lage, die für das Wachstum benötigten Nährstoffe über die Blätter aus dem umgebenden Wasser aufzunehmen. Es ist daher naheliegend, dass die benötigten Nährstoffe direkt dem Aquariumwasser zugesetzt werden, um das Wasser aufzudüngen. Die häufig gebrauchte Bezeichnung Aquariumdünger ist eigentlich irreführend, weil ja nicht das Aquarium gedüngt wird, sondern das darin befindlich Wasser, daher verwende ich lieber die Bezeichnung Wasserdünger.
Obwohl man theoretisch die Nährstoffe (in Form der Salze) direkt in das Aquarium eingeben könnte, werden in der Aquaristik nur wässrige Lösungen dieser Salze eingesetzt, weil die verschiedenen Komponenten unterschiedliche Auflösungsgeschwindigkeiten haben und dadurch auch unerwünschte chemische Reaktionen eintreten könnten (z.B. die Chelatisierung/Stabilisierung unvollständig ablaufen kann). Außerdem läßt sich dadurch die Dosierung besser steuern, da das Abwiegen von kleinsten Mengen der benötigten Nährstoffe nicht ohne präzise Waagen gelingt und daher die Gefahr einer Überdüngung besonders groß ist.
In Abhängigkeit des Düngekonzeptes sind unterschiedlich zusammengesetzte
Wasserdünger erhältlich, so dass man auf die Bedürfnisse der Pflanzen bei unterschiedlichen Kulturbedingungen eingehen kann.

Bodengrunddünger

Vom Prinzip her gegensätzlich ist der Ansatz der Düngung des Bodengrundes. Es werden in der Aquaristik vorwiegend mit Nährstoffen versehene Bodenbestandteile verwendet und nicht die Düngesalze oder Lösungen davon. Durch das im Aquarium allgegenwärtige Wasser lösen sich die Nährstoff langsam auf und können von den Wurzeln aufgenommen werden. Deshalb sollten Nährböden auch immer mit einer Schicht gewaschenen Sandes oder feinem Kies abgedeckt werden, damit nicht größere Mengen der Nährstoff zu schnell in das Aquariumwasser gelangen und so übermäßiger Algenwuchs gefördert wird.
Die Düngung des Bodengrundes im Aquarium ist aber nur dann sinnvoll, wenn die vorhandenen Aquariumpflanzen ihre Nährstoffe bevorzugt über die Wurzeln aufnehmen. Für Schwimmpflanzen oder andere frei im Wasser flutende Pflanzen ist eine Bodengrunddüngung unnötig. Es gibt aber auch einige Wasserpflanzen, die zwar Wurzeln ausbilden, diese jedoch nur zur Verankerung im Boden verwenden und die Nährstoffe vorwiegend über die Blätter aus dem umgebenden Wasser aufnehmen (z.B. Elodea = Wasserpest).

Je nach vorhandener Bepflanzung und des verwendeten Düngekonzepts kann auf
Bodengrunddünger mit unterschiedlicher Zusammensetzung zurückgegriffen werden.

Kohlenstoffdüngung

Für das Wachstum von Pflanzen ist Kohlenstoff ein unabdingbares chemisches Element bei der Photosynthese (=Aufbau von Kohlenwasserstoffverbindungen aus Grundstoffen). Der Kohlenstoff wird von den Pflanzen in der Regel jedoch nicht elementar, also als fester Kohlenstoff, aufgenommen sondern in Form von Kohlenstoff-Sauerstoffverbindungen. Neben Hydrogencarbonaten (Karbonathärte) wird vor allem das Kohlenstoffdioxid (CO2-Gas / "Kohlensäure" ) aufgenömmen und verarbeitet. Die Kohlenstoffdüngung wird deshalb fast ausschließlich mit CO2-Gas durchgeführt.

Die Kohlenstoffdüngung von gut bepflanzten Aquarien ist für einen Wasserpflanzenfreund nicht die Frage ob sie gemacht werden soll, sondern nur eine Frage wie sie am einfachsten und kostengünstigsten gemacht werden sollte. Im Abschnitt
Kohlenstoffdüngung werden deshalb die verschiedenen Möglichkeiten angeboten.